Die Entstehungsgeschichte von TransparentShare
TransparentShare ist eine App zur systematischen Aktienbewertung. Sie analysiert Unternehmen anhand von 12 Kennzahlen und gibt klare Kauf- oder Verkaufsempfehlungen. In diesem Artikel erzähle ich, wie die Idee entstanden ist, wie sich die Bewertungsmethode entwickelt hat und wie daraus eine Plattform mit über 1.200 analysierten Aktien geworden ist.
Inhaltsverzeichnis
- Wie ist TransparentShare entstanden?
- Der Beginn einer systematischen Aktienbewertung
- Von der Excel-Tabelle zur eigenen Bewertungsmethode
- Automatisierung der Datenanalyse
- Der Traum von einer automatisierten Aktienanalyse
- Die ersten praktischen Erfolge
- Der Start von TransparentShare
- Die Entwicklung von TransparentShare
- TransparentShare heute
- Ein Blick in die Zukunft
Wie ist TransparentShare entstanden?
Vor mehr als 30 Jahren habe ich meine ersten Aktien gekauft. Ich erinnere mich noch gut an die Euphorie, als die Kurse stiegen. Ein breites Grinsen zog sich über mein Gesicht. Ich dachte, wie viele andere auch, dass es einfach so weitergehen würde.
Zu dieser Zeit war ich sicher nicht der Einzige mit diesem Gefühl. Viele meiner Freunde und Kollegen investierten ebenfalls in Aktien. Es war eine Art Rausch. Überall wurde über Aktien gesprochen und jeder hatte eine neue Empfehlung parat.
Doch dann kam das Jahr 2000, die Dotcom-Blase platzte. Die Wachstumsfantasien vieler junger Technologieunternehmen zerplatzten innerhalb kurzer Zeit. Viele Kleinanleger verloren viel Geld.
Der DAX fiel zwischen 2000 und 2003 von über 8.000 Punkten auf rund 2.200 Punkte. Erst im Jahr 2007 wurden die alten Höchststände wieder erreicht.
Doch die nächste Krise ließ nicht lange auf sich warten. Im Jahr 2008 erschütterte die Lehman-Pleite die Finanzmärkte weltweit. Die Aktienmärkte kannten plötzlich nur noch eine Richtung: nach unten. Viele Anleger verloren endgültig ihr Vertrauen in Aktien.
Auch ich musste in dieser Zeit größere Verluste hinnehmen und war kurz davor, das Thema Aktien für mich endgültig abzuhaken.
Der Beginn einer systematischen Aktienbewertung
Im Jahr 2011 begann ich, mich intensiver mit verschiedenen Ansätzen zur systematischen Aktienbewertung zu beschäftigen. Mich faszinierte die Idee, Unternehmen nicht nur nach Bauchgefühl oder Empfehlungen zu bewerten, sondern anhand klar definierter Kennzahlen und nachvollziehbarer Kriterien.
In dieser Zeit las ich zahlreiche Bücher über unterschiedliche Investmentstrategien. Dazu gehörten unter anderem The Intelligent Investor von Benjamin Graham sowie Der entspannte Weg zum Reichtum von Susan Levermann.
Die verschiedenen Ansätze haben mir geholfen, unterschiedliche Bewertungslogiken und Investmentprinzipien besser zu verstehen. Gleichzeitig merkte ich schnell, dass keine der Methoden für meine eigenen Anforderungen vollständig passte.
Deshalb begann ich, die verschiedenen Ideen und Kennzahlen miteinander zu vergleichen und für mich anzupassen.
Von der Excel-Tabelle zur eigenen Bewertungsmethode
Um Aktien systematisch analysieren zu können, legte ich mir eine eigene Excel-Tabelle an. In diese Tabelle trug ich die wichtigsten Kennzahlen ein, die ich für die Bewertung einer Aktie benötigte. Die meisten dieser Daten waren kostenlos im Internet verfügbar.
Damals benötigte ich rund 20 Minuten, um eine Aktie vollständig zu bewerten.
Wenn im Fernsehen bei NTV oder in Börsenzeitschriften eine Aktie empfohlen wurde, öffnete ich meine Tabelle und überprüfte, ob die Kennzahlen tatsächlich für einen Kauf sprachen. In vielen Fällen lautete das Ergebnis: keine Kaufempfehlung.
Einige Käufe entpuppten sich jedoch als echte Volltreffer.
Die manuelle Datenerhebung war allerdings mühsam und mit meinem beruflich stark ausgelasteten Alltag nur schwer vereinbar.
Mit jeder Bewertung und jeder Investmententscheidung sammelte ich neue Erfahrungen. Schritt für Schritt entstand daraus eine eigene Bewertungsmethode, die ich seit 2011 kontinuierlich weiterentwickle.
Automatisierung der Datenanalyse
Im Jahr 2012 musste ich aus gesundheitlichen Gründen eine kurze Arbeitspause einlegen. Diese Zeit nutzte ich, um ein Programm zu entwickeln, das die benötigten Kennzahlen automatisch aus dem Internet ermittelt.
Meine Programmierkenntnisse als Softwareentwickler waren zu diesem Zeitpunkt etwas eingerostet und mussten erst wieder aufgefrischt werden. Am Ende gelang es mir jedoch, rund 80 Prozent der benötigten Daten automatisch zu erfassen.
Einige Kennzahlen musste ich weiterhin manuell eintragen. Trotzdem verkürzte sich die Analysezeit erheblich. Für die Bewertung einer Aktie benötigte ich nun nur noch etwa fünf Minuten.
Das System funktionierte für meine persönlichen Investments sehr gut. Natürlich gab es auch Verluste. Insgesamt überwogen jedoch die erfolgreichen Entscheidungen deutlich.
Mein größtes Problem blieb jedoch die Zeit. Selbst fünf Minuten pro Aktie waren langfristig zu viel.
Der Traum von einer automatisierten Aktienanalyse
Viele Jahre hatte ich einen klaren Traum:
Ich wache morgens auf, öffne meine App und sie sagt mir, welche Aktie heute eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung hat.
Im Jahr 2016 wurde dieser Traum Realität.
Ich hatte das Glück, Steffen kennenzulernen. Steffen ist ein exzellenter und passionierter Entwickler, der sein Handwerk perfekt versteht. Er interessierte sich für mein System und ich suchte einen Entwickler, der mir bei der technischen Umsetzung helfen konnte.
Gesucht, gefunden.
Gemeinsam entwickelten wir in unserer Freizeit die erste Version der Anwendung. Das ursprüngliche Ziel war nur für meine privaten Investments.
Steffen und ich haben in dieser Zeit viel voneinander gelernt und sind mittlerweile ein eingespieltes Team.
Die ersten praktischen Erfolge
Seit Januar 2017 nutze ich die App für meine persönlichen Aktieninvestments.
Ein Beispiel, das mir besonders in Erinnerung geblieben ist, war die Kaufempfehlung für Lufthansa im Januar 2017. Ich habe die Aktie damals selbst bei 12,10 Euro gekauft. Innerhalb von zwölf Monaten stieg der Kurs auf über 30 Euro.
Natürlich verliefen nicht alle Empfehlungen so erfolgreich. Insgesamt erzielte das System jedoch sehr gute Ergebnisse. Im Jahr 2017 lag die Rendite unserer Strategie deutlich über der Entwicklung des DAX.
Immer wenn ich die App Freunden oder Bekannten zeigte, war das Interesse groß. Viele waren überrascht, wie einfach und verständlich die Aktienbewertungen dargestellt wurden.
Fast jeder stellte mir irgendwann die gleiche Frage:
Warum machst du diese App nicht öffentlich verfügbar?
Nach vielen Überlegungen entschied ich mich Anfang 2018, diesen Schritt zu gehen. Neben meiner hauptberuflichen Tätigkeit in der IT-Branche begann ich damit, ein Startup aufzubauen.
Mein Ziel war klar: Ich wollte eine Anwendung entwickeln, die Aktienbewertungen transparent, verständlich und für möglichst viele Anleger zugänglich macht.
Gemeinsam mit potenziellen Nutzern führten wir zahlreiche Gespräche. Wir sprachen mit erfahrenen Anlegern ebenso wie mit Menschen, die noch keinerlei Erfahrung mit Aktien hatten.
Dabei sprachen wir mit Menschen im Alter zwischen 18 und 80 Jahren, sowohl mit als auch ohne Börsenerfahrung. Das Ergebnis war eindeutig: Die App muss so einfach sein, dass sie wirklich jeder versteht.
Unser Anspruch war deshalb klar formuliert. Die Anwendung sollte so verständlich sein, dass auch Menschen ohne Börsenerfahrung sie problemlos bedienen können. Im Kern geht es um eine einfache Frage: Aktie kaufen, ja oder nein? Und wenn man sie gekauft hat, sollte die App klar zeigen, ob man sie weiter halten oder besser verkaufen sollte.
Genau diese Einfachheit haben wir konsequent in der Entwicklung von TransparentShare umgesetzt.
Aus diesen Gesprächen entstand unser erstes Motto:
„Nachvollziehbare Aktienbewertung für jedermann.“
Einfachheit in der Bedienung wurde zu unserem wichtigsten Designprinzip.
Ein sehr erfahrener User-Experience-Designer unterstützte uns dabei, die Anwendung möglichst intuitiv zu gestalten. In mehreren Monaten Arbeit entstanden über 200 UI-Mockups, die wir kontinuierlich getestet und verbessert haben, bis die Bedienung wirklich einfach und klar war.
Der Start von TransparentShare
Am 1. Januar 2019 war es schließlich so weit. TransparentShare wurde offiziell veröffentlicht.
Zuvor hatten wir intensiv mit Testnutzern gearbeitet, ihre Bedürfnisse analysiert und viele Verbesserungen umgesetzt.
Das Ergebnis war eine Anwendung, mit der auch Einsteiger Aktienbewertungen einfach verstehen können.
Heute arbeitet ein engagiertes Team an der Weiterentwicklung von TransparentShare. Was als persönliches Projekt begann, ist inzwischen zu einer Plattform geworden, an der viele Menschen mit Leidenschaft arbeiten.
Mehr über die Menschen hinter TransparentShare, unsere Mission und unsere Werte erfährst du auf unserer Über-uns-Seite.
Die Entwicklung von TransparentShare
Seit dem Start von TransparentShare im Jahr 2019 wurde die Plattform kontinuierlich weiterentwickelt. Schritt für Schritt kamen neue Funktionen hinzu und die Zahl der analysierten Aktien wuchs deutlich.
TransparentShare Entstehung: Die wichtigsten Meilensteine
2019: Start der App mit 150 deutschen Aktien
2020: Integration von Aktiencharts und internationalen Indizes
2022: Erste Optimierung der Bewertungsmethode
2023: Über 1.000 Aktien in der Analyse
2024: Komplett neue App-Technologie
2025: KI-gestützte Optimierung der Bewertungsmethode
2026: Mehr als 1.200 analysierte Aktien weltweit
2019 startete TransparentShare zunächst mit rund 150 deutschen Aktien. Bereits im selben Jahr durfte ich mein erstes Interview direkt an der Frankfurter Börse geben. Bis Ende des Jahres wurde die Datenbasis auf über 500 Aktien deutlich erweitert.
2020 erweiterten wir TransparentShare um aktuelle Nachrichten und Aktiencharts. Nutzer konnten nun zu jeder Aktie einen aktuellen Kursverlauf direkt in der App anzeigen lassen. Mit der Aufnahme der Indizes S&P 500 und Euro Stoxx 50 stieg die Zahl der bewerteten Aktien auf über 600 Unternehmen.
2021 wuchs die Datenbasis weiter auf rund 700 analysierte Aktien.
2022 erfolgte die erste größere Optimierung unserer Bewertungsmethode. In einer rückblickenden Simulation aller Empfehlungen führte diese Anpassung zu einer Verbesserung der durchschnittlichen Rendite pro Kauf- und Verkaufsvorgang von 5,8 %.
2023 überschritt TransparentShare erstmals die Marke von 1.000 bewerteten Aktien. Zusätzlich wurden Unternehmen aus den Indizes FTSE, NASDAQ 100 und MSCI World in die Analyse aufgenommen.
2024 wurde die komplette App technologisch neu entwickelt. Dabei haben wir mehr als 20 Verbesserungen umgesetzt, die direkt aus dem Feedback unserer Nutzer entstanden sind. Durch die neue technische Plattform können wir neue Funktionen deutlich schneller entwickeln und bereitstellen. Gleichzeitig wuchs die Zahl der analysierten Unternehmen auf über 1.100 Aktien, unter anderem durch die Aufnahme der Indizes Nikkei 225 und CAC 40.
2025 folgte die bislang größte Weiterentwicklung der Bewertungsmethode. Insbesondere für Technologie-Aktien wurde die Bewertung mehrerer Kennzahlen angepasst, darunter das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV), die Eigenkapitalquote und das Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV).
In einer Simulation aller Kauf- und Verkaufsempfehlungen von Januar 2019 bis September 2025 hätte die neue Methode im Durchschnitt 13,88 % Rendite pro Trade erzielt – statt zuvor 11,03 %. Das entspricht einer Verbesserung um 25,8 %, und zwar ohne Berücksichtigung von Dividenden.
Die Optimierung basiert auf den Ergebnissen von über 1.000 Simulationen, die mithilfe künstlicher Intelligenz durchgeführt wurden. Dadurch konnten wir die Bewertungslogik weiter verbessern und realistischere Analysen erzielen.
Parallel dazu wuchs auch die Reichweite von TransparentShare deutlich. Der YouTube-Kanal entwickelte sich von rund 500 auf über 10.000 Abonnenten. Zusätzlich starteten wir den WhatsApp-Kanal „Aktien Buddy“, dem inzwischen über 900 Anleger folgen.
TransparentShare heute
Mittlerweile ist das Jahr 2026. TransparentShare ist seit sieben Jahren am Markt und unsere Bewertungsmethode wurde in dieser Zeit kontinuierlich weiterentwickelt. Heute analysiert TransparentShare über 1.200 Aktien weltweit, darunter auch Unternehmen aus den Indizes Hang Seng und ATX.
Für den Zeitraum von 2019 bis 2025 ergibt sich folgendes Bild:
- durchschnittliche Rendite pro Transaktion: 14,12 Prozent ohne Dividende
- durchschnittliche Haltedauer: 391 Tage
Unter Berücksichtigung von Dividenden liegt die realistische Rendite pro Transaktion nach unserer Einschätzung sogar zwischen 15 und 17 Prozent.
Diese Zahlen basieren auf einer Simulation von mehreren hundert Kauf- und Verkaufssignalen.
Mehr zur Renditeentwicklung von TransparentShare seit 2019 findest du hier.
Wie die Bewertungsmethode von TransparentShare genau funktioniert und welche Kennzahlen in die Analyse einfließen, erfährst du auf unserer Konzept-Seite zur Aktienbewertung.
Ein Blick in die Zukunft
Ich bin sehr gespannt, was die Zukunft bringt.
Unser Ziel bleibt unverändert: Wir möchten Anlegern helfen, bessere und fundiertere Entscheidungen an der Börse zu treffen und den Einstieg in den Aktienmarkt einfacher und verständlicher zu machen.
Wenn wir es schaffen, Menschen die Angst vor Aktien zu nehmen und ihnen eine klare Entscheidungsgrundlage zu geben, haben wir viel erreicht.
Habe ich dein Interesse geweckt?
Wenn du Aktien einfacher und systematischer bewerten möchtest, kannst du TransparentShare kostenlos testen. Die App zeigt dir auf einen Blick, ob eine Aktie aktuell eher ein Kauf-, Halte- oder Verkaufskandidat ist.
Jetzt mit TransparentShare gratis starten.
Ich freue mich über jedes Feedback, das uns hilft, TransparentShare weiter zu verbessern.
Viel Spaß und Erfolg beim Investieren!

Wenn du meine Gedanken rund um Aktien, Investmentstrategien und TransparentShare verfolgen möchtest, folge mir gerne auf LinkedIn.







