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Wie kaufe ich Aktien?

Sie haben sich dazu entschlossen in Aktien zu investieren, wissen aber nicht, wie man überhaupt vorgeht? Wir möchten Ihnen hiermit eine kleine Hilfestellung geben und Ihnen den Einstieg auf einfache Weise erklären.
Lesezeit: 6 Minuten

TransparentShare - Wie kaufe ich Aktien

Wie Aktien kaufen? – Das Ziel bei Aktieninvestitionen

Der Grund, um in Aktien zu investieren ist sicherlich, dass es zurzeit leider keine wesentlichen Alternativen zum Vermögensaufbau gibt. Im Zeitalter der Niedrigzinsen bleibt uns fast schon gar keine andere Wahl, als uns mit dem Thema Aktien zu beschäftigen. Sicherlich ist es auch mit einem Risiko verbunden. Aber wenn man sich im Vorfeld gut informiert und nicht kopflos „drauflos“ investiert, hält sich das Risiko in Grenzen. Denn das Ziel soll ja sein, dass wir eine schöne Rendite erwirtschaften. Gehen Sie außerdem bei der Investition in Aktien grundsätzlich erst einmal von einem mittel- bis langfristigen Anlagezeitraum aus.

 

Wie und wo eröffne ich ein Depot und wie hoch sind die Kosten?

Um überhaupt Aktien kaufen zu können, benötigen Sie ein Verrechnungskonto und ein Depot bei einer Bank, einem Online-Broker oder einer Direktbank. Bei der Auswahl des Depotbetreibers möchten wir darauf hinweisen, dass in den meisten Fällen die Online-Broker und Direktbanken sehr viel günstiger sind als die klassischen Banken mit Filialnetz. Das schlägt sich sowohl in den Kontoführungs-/ Depotgebühren als auch in der Kauf-/Verkaufsprovision (auch Ordergebühr genannt) nieder. Bei vielen Online-Brokern bzw. Onlinebanken zahlen Sie gar keine Kontoführungs-/ Depotgebühren! Hier ist es wirklich wichtig, die einzelnen Angebote der Anbieter bis ins kleinste Detail zu vergleichen! Hier finden Sie einige Vergleichsportale:

 

Das Verrechnungskonto dient dazu, die georderten Akten zu „bezahlen“. Das Depot hat die Eigenschaft, dass alle Ihre Käufe in diesem Depot verwaltet werden und Sie jederzeit sehen können, wann, wieviel und zu welchem Preis die jeweilige Aktie von Ihnen erworben wurde. Gleichzeitig sehen Sie auch die Differenz von Ihrem Einstiegskurs zum aktuellen Kurs. So haben Sie immer einen Überblick über die Entwicklung Ihrer Aktien.

 

Ich interessiere mich für eine Aktie. Wie finde ich sie?

Den Auftrag zum Aktienkauf können Sie bei einer Bank in der Regel persönlich über einen Berater, per Telefon oder Mail erteilen. Bei Online-Brokern oder Direktbanken können Sie den Wertpapierkauf ganz einfach online durchführen. Sie benötigen dazu nur den Namen der Firma oder die Wertpapierkennnummer (WKN- oder ISIN-Nummer) der jeweiligen Aktie, die Sie kaufen möchten.

Beispiel: Aktie in meinem Bankdepot suchen

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Ordergebühren und wie kaufe ich eine Aktie?

Für Ihre Orders, also für den Kauf und Verkauf von Aktien und anderen Wertpapieren, fallen verschiedene Gebühren, auch Orderprovision genannt, an. Je nach Bank/Broker zahlen Sie in der Regel eine fixe Ordergebühr pro Aktienkauf sowie teilweise eine volumenabhängige Provision. Zudem kann noch eine Provision (ca. 0,25%) für die Auswahl des Börsenplatzes (Börse Frankfurt, Stuttgart, Düsseldorf) hinzukommen. Beim Direkthandel entfällt diese Provision bei vielen Anbietern. Direkthandel bedeutet, dass der Kauf nicht nur während der Geschäftszeiten der Börse und über einen Mitarbeiter der Börse stattfindet, sondern online über den Computer abgewickelt wird. Das hat den Vorteil, dass Sie auch nach Börsenschluss noch kaufen und verkaufen können. Kaufen und verkaufen Sie Aktien nie ohne ein Limit für Ihren Kauf-/Verkaufspreis anzugeben. Ansonsten könnten Sie durch plötzliche Kursschwankungen zu teuer kaufen bzw. zu preiswert verkaufen.

Beispiel: Börsenplätze

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Beispiel: wie kaufe ich eine Aktie

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Verluste begrenzen aber wie?

Mit einer sogenannten Stopp-Loss-Order, die wie ein normaler Wertpapierauftrag erteilt wird, können Sie einen Kurs unterhalb des aktuellen Aktienkurs bestimmen, bei dem automatisch ein Verkaufsauftrag für das Papier ausgelöst werden soll. Der Sinn dahinter: So können Sie bereits erzielte Gewinne sichern und Verluste begrenzen.

Dabei stellt der angegebene Stopp-Kurs keine Kursgarantie dar: Erreicht der Kurs diese Marke, verwandelt sich der Auftrag automatisch in eine Verkaufs-Order. Damit kann der Verkaufskurs auch leicht unter oder (was seltener ist) über dem Stopp-Kurs liegen.

Beispiel:

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Womit wir schon bei der wichtigsten Frage wären: Wie groß wählt man den Abstand der Stopp-Loss-Marke zum aktuellen Kurs? Er sollte nicht mit zu geringem Abstand zum aktuellen Kurs gesetzt werden. Sonst könnte es passieren, dass die Aktie aufgrund eines/mehrere schwachen Tages/e verkauft wird und Sie nicht mehr am Anstieg der Aktie profitieren würden. Das wäre ärgerlich.

Setzt man die Spanne zwischen aktuellem Aktienkurs und dem sich selbst gesetzten Verkaufspreis zu groß an, nimmt man möglicherweise unnötig hohe Kursverluste in Kauf, bevor die Order ausgelöst wird. Es ist nicht einfach!

Vorneweg: Die ideale Faustregel gibt es nicht. Meist wird von Ratgebern eine Spanne von 10 Prozent unter dem aktuellen Kurs genannt, die für Standardwerte geeignet sei. Bei schwankungsfreudigeren Papieren wie etwa TecDax-Aktien oder kleinen Unternehmen mit geringem Aktienvolumen sollte der Kursabstand entsprechend höher gewählt werden, etwa bei 20 Prozent. In jedem Fall ist die Spanne abhängig von der eigenen Risikobereitschaft, der Schwankungsintensität der Aktie und der aktuellen Marktverfassung zu wählen.

Am sinnvollsten ist es meist, sich bei der Auswahl des Stopp-Kurses an den historischen Kursen der Aktie zu orientieren. Dabei werden die Kursschwankungen pro Tag dargestellt. Wenn man die Tagesschwankungen, die in € erscheinen, in Prozent umrechnet, erhält man ganz leicht einen Überblick über die Kursschwankungen und kann so den geeigneten Stopp-Loss Abstand berechnen. Wenn die Aktie über mehrere Tage/Wochen einen relativ gleichen Kurs hält, spricht man von einer Kursunterstützung. Eine Stopp-Loss-Marke, die knapp unterhalb einer deutlichen Kursunterstützung gesetzt wird, kann eine Menge Verluste ersparen.

Wichtig bei einer Stopp-Loss-Strategie ist, den Stopp-Kurs sukzessive nach oben anzupassen, wenn sich die Aktie in einem Aufwärtstrend befindet, um die Kurslücke zwischen Ankauf und aktuellen Kurs nicht zu groß werden zu lassen. Das kann man bei den meisten Depots einstellen, so dass es automatisch angepasst wird. Hierbei ist auch die Gültigkeit der Stopp-Loss-Order beliebig auswählbar. Doch auch hier ist Fingerspitzengefühl gefragt. Achtung: Manche Banken verlangen immer noch für jede Orderänderung Gebühren.

Beispiel:

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Überlegen Sie folgende Dinge:

Wie viel Geld haben Sie zur Verfügung für den Aktienkauf? Es darf NUR SPIELGELD sein. Ein Verlust darf Ihre Existenz nicht gefährden.

Beginnen Sie eher mit kleinen Beträgen bei Ihren Aktienkäufen. Investieren Sie nur Geld, das Sie nicht kurzfristig benötigen. Sollte sich Ihre Aktie in die falsche Richtung entwickeln, müssen Sie so nicht mit Verlust verkaufen, weil vielleicht eine kostspielige Reparatur ansteht. Bei vielen Anbietern können Sie auch ein Musterdepot anlegen, so dass Sie erst Erfahrungen sammeln können ohne Geld investieren zu müssen.

Der Wertpapierhandel auf Kredit ist absolut tabu!

 

Welches Risiko sind Sie bereit einzugehen?

Legen Sie bereits vor dem Kauf fest, welches Risiko Sie bereit sind einzugehen. Eine realistische Rendite beläuft sich auf 5-10% pro Jahr. Verluste können Sie mit einer Stopp-Loss-Order minimieren. Da Aktienkurse starken Schwankungen unterliegen können, könnten aus 5.000 Euro in kurzer Zeit nicht nur 8.000 Euro werden, sondern auch schnell 3.000 Euro. Behalten Sie in solchen Zeiten die Nerven!

Vorsicht: Je höher die vermeintliche Rendite ist, desto größer ist auch das Risiko!

Wird eine Aktie in den Medien beworben bzw. in den Himmel gelobt, ist der Einstiegspreis für uns als „Ottonormalverbraucher“ meistens schon zu hoch. Denn dann haben die Provis schon längst gekauft und sind oftmals schon wieder auf dem Absprung um die Gewinne mitnehmen zu können.

 

Anfängerfehler vermeiden

Viele Anfänger investieren ihr Geld in nur ein Wertpapier und das ist oft auch noch sehr spekulativ. Natürlich reizt bei spekulativen Aktien die vermeintlich hohe Rendite. Meistens geht so etwas leider schief. Versuchen Sie gerade am Anfang, wenn Sie noch unerfahren sind, auf mehrere Unternehmen in unterschiedlichen Branchen zu setzen.

Wählen Sie gesunde Unternehmen aus und vermindern Sie so Ihr Risiko. Eine Hilfe um sich eine eigene Meinung zu blinden kann TransparentShare.com sein. Unsere App bietet objektive Bewertung von ca. 500 deutschen Aktien basierend auf 12 Kennzahlen. Sie können in unserer App auch Aktienkäufe simulieren und erste einmal Erfahrung sammeln ohne gleich Geld investieren zu müssen. Hierfür müssen Sie die Aktien, die Sie kaufen möchten, zu Ihren gekauften Aktien hinzufügen und einfach beobachten was passiert. Es verhält sich wie ein Musterdepot.

Testen Sie Transparentshare 14 Tage völlig kostenlos.

 

Fazit

  1. Eröffnen Sie für den Aktien­handel ein Wert­papier­depot sowie ein Verrechnungskonto.
  2. Defi­nieren Sie Ihre Anlage­ziele. Legen Sie also fest, wie viel Geld Sie anlegen möchten, welches Risiko Sie ein­gehen wollen und welche Rendite Sie sich von Ihrem Invest­ment erhoffen.
  3. Stellen Sie Ihr Wert­papier­depot zusam­men und wählen Sie Aktien, die zu Ihrer Anlage­strategie passen. Also, keine zu spekulativen Werte wie z.B. die Kryptowährung.
  4. Streuen Sie Ihr Risiko und setzen Sie nicht alles auf eine Karte.
  5. Beo­bachten Sie die Wert­ent­wicklung Ihrer Aktien.
  6. Profi­tieren Sie von Gewin­nen und begren­zen Sie Verluste.

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